>Rezension< Frostfluch - Mythos Academy 2 von Jennifer Estep

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Originaltitel: Kiss of Frost

Autor: Jennifer Estep

Broschiert: 416 Seiten

Verlag: ivi; Auflage: 5 (20. August 2012)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3492702481

ISBN-13: 978-3492702485

Zielgruppe: Leser ab 14 Jahren


Preis: 14,99 €


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Gwen’s Leben ist nicht länger sicher. Sie schwebt in großer Gefahr, denn die Schnitter des Chaos scheinen keine Minute zu ruhen, bevor sie nicht ihr Ziel erreicht haben. Trotz der ständigen Sorge um ihre Sicherheit entscheidet sich Gwen zu einem Skiausflug mit den Schülern der Mythos Academy. Auf andere Gedanken zu kommen scheint keine allzu schlechte Idee zu sein. Schon am ersten Tag läuft ihr die Ablenkung schlechthin über den Weg: der unglaublich attraktive Preston. Doch auch in diesem vermeintlichen Skiparadies fangen die Dinge schon bald an sonderbar zu werden. Gwen fühlt sich verfolgt und immer mehr verdächtige Ereignisse passieren. Der attraktive Spartaner und heimlicher Schwarm Logan weicht ihr kaum von der Seite, obwohl er doch gar nicht an ihr interessiert ist. Bildet sich Gwen alles nur ein oder sind die Schnitter ihr auch hier auf den Fersen? Was steckt dahinter und wem kann sie noch trauen? 
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Nachdem mich Band 1 zwar nicht umgehauen hat, aber ein recht gelungener Auftakt war, hatte ich trotzdem den unbändigen Drang schnell weiterzulesen. Somit kam Band 2 fast genau danach dran.

Der Schreibstil bleibt gewohnt jugendlich frisch und sehr einfach. Er ist nichts besonderes, aber liest sich absolut flüssig und passt auch zum College Flair, den diese Reihe versprüht. Die junge Gwen steckt einfach auch charakterlich sehr in diesem Stil, da man sich als Leser oft direkt angesprochen fühlt. Er ist absolut perfekt auf eine derartige Geschichte zugeschnitten und macht daher richtig Spaß.

Die Geschichte entwickelt sich durchaus in eine spannendere Richtung, jedoch hemmte mich diesmal die sehr starke Vorhersehbarkeit. Ich war nicht wirklich überrascht über bestimmte „Wendungen“. Der gesamte Handlungsstrang ist jedoch sehr facettenreich und es passiert immer etwas. Langweile kommt somit nicht auf und ich fühlte mich auch die meiste Zeit gut unterhalten. Auch die sehr unheilvolle und düstere Atmosphäre, diese Ahnung, dass gleich etwas Schreckliches passieren wird, lies mich an den Seiten kleben. Es gab immer wieder Momente in denen man das absolute Unglück schon kommen sah und plötzlich ist alles vorbei und man muss erst einmal seine Gedanken zusammen nehmen und das Ganze Revue passieren lassen. Wäre diese eine Sache, die sich in Teil 1 schon angekündigt hat, nicht so furchtbar vorhersehbar gewesen, würde ich Spannungsbogen und Plot als absolut gelungen bezeichnen. Schade. An dieser Stelle besänftigte mich die Autorin wiederum mit den Beziehungen der einzelnen Charaktere. Es war einfach schön mit anzuschauen wie einer nach dem anderen über sich hinaus wächst, man Familienbande und Freundschaften näher kennen lernt. Wie sich Missverständnisse und vor allem auch Misstrauen auflösen und tolle Beziehungen entstehen. Hilfe, Mitgefühl und Gesten der Zuneigung ließen alles so familiär wirken und man war als Leser ein Teil der Geschichte. Im Großen und Ganzen, war die Fortsetzung der Handlung durchaus gelungen und das Beste ist, im Verborgenen döst immer noch diese unheilvolle und abgrundtief böse Stimmung. Man scheint dem übermächtigen Feind fast zum greifen nah zu sein und dennoch fehlen noch wenige Zentimeter. Ich ahne, dass diese Reihe noch in eine großartige Richtung geht und freue mich auf die Fortsetzungen.

Die Personen haben nahezu allesamt einen riesigen Entwicklungssprung gemacht. Allen voran Gwen, die ihre absolut nervtötende Art fast gänzlich abgelegt hat. Zugegebenermaßen war sie mir dennoch nicht super sympathisch. Sie hat eine so naive Art und ist immer noch Meisterin darin das absolut Offensichtliche zu übersehen. Ihre Menschenkenntnis ist auch eher schlecht als recht und ohne ihre spezielle Gabe, würde ich ihr ebenso mangelnde Empathie unterstellen. Sie wächst allerdings in anderen Dingen über sich hinaus, ihr Kampfgeist erwacht, sie hat mehr Selbstvertrauen und beweist in vielerlei Hinsicht Mut, Durchhaltevermögen und Stärke. Sie scheint ein Radar für Gefahren zu entwickeln und dennoch vorerst die falschen Schlüsse zu ziehen. Ihre Gabe hat sich enorm weiterentwickelt und ihr süßer Humor lies mich auch nicht selten schmunzeln. Vor allem die Konversationen mit ihrem Schwert „Vic“ waren ein echtes Highlight. Das sprechende, blutrünstige Schwert ist sowieso eine ganz besondere Aufwertung für die Geschichte. Wenngleich Gwen noch einige seltsame Anwandlungen hat, vor allem die Liebe betreffend, glaube ich, dass sie so langsam beginnt aus dieser „Naivchentour“ auszusteigen. Diese ewigen Zweifel sind auch wirklich kein Zustand. Der liebe Logan macht es ihr natürlich nicht sonderlich leicht, was daran liegt, dass er eine große große Last mit sich herum trägt und Gwen nur vor all dem Unheil beschützen will. Diese typische Bad Boy Masche habe ich leider ein wenig über und ich konnte noch immer keinerlei Tiefe in diesem Herrn entdecken. Ein kleiner Blick in seine Vergangenheit lässt noch so Manches erahnen, aber ich denke wir werden eher keine Freunde mehr. Dafür entzückt mich immer mehr Gwen’s beste Freundin Daphne. Sie ist so rücksichtsvoll, zeigt unglaublich viel Verständnis für Gwen und würde einfach alles für ihr Wohlergehen tun. Sie lässt sie nur ungern aus den Augen und stellt ihre Bedürfnisse sehr oft hinten an, auch wenn Gwen dies nicht immer zulässt. Auch die Gefühle für ihren Freund und deren Beziehung sind wirklich zuckersüß und einfach toll mit anzuschauen. Die gesamten freundschaftlichen Beziehungen sind sehr viel herzlicher als die eigentliche Liebesgeschichte und das sagt mir sehr zu, es wirkt doch irgendwie anders.

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Auch der zweite Teil der Mythos-Reihe hat noch so einige Schwächen, vor allem die unglaubliche Vorhersehbarkeit war mir doch ein recht großer Dorn im Auge. Die Protagonistin Gwen lässt nach und nach ihre anfangs unsympathischen Charakterzüge fallen und auch die Entwicklung der anderen Personen lässt mich zufrieden zurück. Trotz allem reizt mich diese Reihe enorm, denn das Potenzial scheint nahezu unerschöpflich zu sein und ich bin fast sicher, hier tut sich noch eine richtig tolle Geschichte auf. Die Idee ist in jeder Hinsicht gelungen und ausbaufähig.

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Personen
Geschichte
Emotionen    
Originalität  

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    das ist eine wirklich schöne Rezi!!!! Und das Buch hört sich auf jeden Fall lesenswert an!!!
    Dein Blog gefällt mir wirklich sehr gut und man merkt, dass du dir echt Mühe gegeben hast!!!! Eing ganz ganz großes Lob!!!
    Viele liebe Grüße
    Lu

    http://toertchenkruemel.blogspot.de/

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