>Rezension< Selection - Die Elite von Kiera Cass + Gewinnspiel

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Die Elite

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Originaltitel: The Elite

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten

Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (20. Februar 2014)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3737362424

ISBN-13: 978-3737362429

Zielgruppe: Leser zwischen 12 und 16 Jahren


Preis: 16,99 €


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America steht vor der Chance ihres Lebens. Sie könnte schon bald Prinzessin von Illéa sein und damit endgültig der Armut entfliehen und auch ihre Familie für immer versorgt wissen. Aus 35 Mädchen ist sie eine der glücklichen 6 – die Elite.
Es könnte alles so perfekt sein, wäre da nicht ihr plötzlich gespaltenes Herz. Lange war ihr klar, dass dieses nur für ihre Jugendliebe Aspen schlägt, doch nun scheint auch der überaus charmante und feinfühlige Prinz ein großes Stück ihres Herzens in Beschlag genommen zu haben. Sie ist hin und her gerissen und steht vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens. Doch dann geschieht etwas Furchtbares und alles ist anders.

Wird sie den richtigen Weg gehen?
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Der erste Teil dieser Reihe war ein absoluter Coverkauf, diese Farben und alles einfach sehr ansprechend. Dann war ich auch tatsächlich noch sehr überzeugt vom Inhalt des Buches und freute mich wahnsinnig auf Teil 2. Dieser ist nicht ganz so hübsch, aber als ich ihn in den Händen hielt, war er auch schon gelesen.

Der Schreibstil ist wie schon in Band eins absolut zuträglich für einen schnellen und leichten Lesefluss. Diese jugendliche und leichte Art, lässt die Seiten zur so an einem vorbei fliegen. Ich kam schon allein deshalb wahnsinnig gut in die Geschichte hinein und konnte mich mit allen Begebenheiten identifizieren und schließlich kaum noch von den Seiten lösen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß diese Geschichte zu erleben.

Die Geschichte ist vor allem eines: total unterhaltsam. Sie ist weder sehr originell, noch dauerhaft spannend, aber der gesamte Handlungsstrang strahlt einen solchen Reiz aus, dass ich genervt über jede Unterbrechung war. Diese triviale Einfachheit gepaart mit den relativ Klischeebehaften Begebenheiten in einem Königshaus hatten es mir in Teil 1 bereits angetan und auch in dieser Fortsetzung schaffte es die Autorin mich zu begeistern. Ich konnte mir zu Anfang nicht vorstellen wie man eine solch simple Idee derart ausschmücken kann und doch muss ich sagen, war ich schnell von der Authentizität überrascht. Es tat sich plötzlich so viel auf, dass man in Facettenreichtum beinahe erstickte. Hinzu kamen die üblichen Frotzeleien der Damen, die teilweise auch wirklich grantig waren. So Manche war sich einfach für Nichts zu schade. Schon allein diese Dinge ließen den Unterhaltungswert auf ein Vielfaches ansteigen. In die Haupthandlung, die der Kampf um Maxon und somit die Krone darstellt, wurden einige wirklich interessante Nebenstränge geflochten, die nicht selten für aufrührerische Spannung sorgten und die Sichtweise in vielerlei Hinsicht veränderten. Zwischen hübschen Kleidern, Zickereinen, amüsanten Aufgaben und Gesprächen, Gefühlschaos und Liebeleien gelang es der Autorin immer wieder auch gesellschaftliche Probleme zu thematisieren. Es ist schließlich nicht alles Gold was glänzt und in den Reihen des Volkes von  Illéa läuft es alles andere als gut. Die ein oder andere Wendung in der Handlung sowie auch den Entwicklungen der Charaktere ließ mich aufhorchen und nicht selten durchzuckte mich ein nagendes Misstrauen. Alles in allem war es viel weniger vorhersehbar als noch in Teil 1. Etwas anderes schürte jedoch ein wenig meinen Unmut. Das ewige Drama um America’s Gefühle. In gewisser Hinsicht konnte ich ihre Entscheidungen und Beweggründe nachvollziehen, aber die absolut teenietypische Sprunghaftigkeit wurde schließlich doch zu viel. Auch Maxon legte teilweise ein Verhalten an den Tag, was ich nicht wirklich billigen konnte. Irgendwann wollte ich Beide einfach nur noch anbrüllen, dass sie endlich wie normale Menschen kommunizieren sollen und nicht nur der Leser die Gedanken kennt. Einmal Schütteln hätte vielleicht auch geholfen. In Band 1 waren sie so herrlich offen zueinander und sobald die Liebe ins Spiel kommt, tun sie sich schwer. Verständlich ist diese Haltung schon, doch die Autorin reizte es bis aufs absolut Äußerste aus und richtete damit jede Menge Chaos an. Im Endeffekt war es gut für die Geschichte, aber für meine Nerven nicht zu jedem Zeitpunkt.


Die Personen sind nun nicht mehr so viele an der Zahl und doch weitestgehend authentisch. Die Protagonisten America und Maxon machen im Laufe des Buches verschiedene Entwicklungen durch. Manche entsetzen mich, andere waren notwendig und wieder andere einfach entzückend. America trifft man gleich zu Beginn in einem absoluten Gefühlschaos an. Mal ist sie sich absolut sicher, dass ihr Herz nun Maxon gehört und dann geschehen Dinge, die sie in absolute Unsicherheiten reißen und auch zu Taten drängen, die schlichtweg unausgereift und dumm sind. Dieses sprunghafte, völlig emotionsgesteuerte Handeln hatte ich mit der Zeit ein wenig über, wenngleich ich einige Gefühlsregungen durchaus nachvollziehen konnte. Sie stößt auch sehr oft in ihren emotionalen Hoch- oder Tiefpunkten den Menschen in ihrem Umfeld vor den Kopf, wirkt schroff und aufbrausend. Maxon gab mir schon bald Rätsel auf. In Band 1 war er mir unglaublich sympathisch, doch hier merkte man ihm deutlich an, dass er irgendeine unbekannte Last zu tragen hat und seine Handlungsweisen stießen bei mir oft auf Unverständnis. Am Ende erfährt man zwar Einiges, der Blick auf seine Gedanken – und Gefühlswelt blieb jedoch immer leicht verschleiert. Er ging mir zwischenzeitlich ein wenig auf die Nerven, denn diese seltsamen Anwandlungen brachten nicht selten America’s Gemüt in einen ebenso ermüdenden Zwiespalt. Die relativ zahlreichen Nebencharaktere, z.B. America’s Zofen, die Diener und Soldaten, die Königin und der König, so manche Besucher und die weiteren Teilnehmerinnen des Castings wogen dies jedoch spielerisch auf. 
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Die Richtung bleibt die gleiche und die Unterhaltsamkeit auf einem Höchstlevel. Es wird sogar an einigen Stellen richtig spannend, sowohl durch die Entwicklungen der Protagonisten als auch die Nebenhandlungen. Über die teilweise ermüdende Entwicklung des „Liebesdramas“ kann man nicht ganz hinwegsehen, ein paar wenige Mängel bleiben nach wie vor. Ein kurzweiliges Lesevergnügen in einer Welt voller Fassaden und Prunk, lässt mich jedoch zufrieden zurück und absolut neugierig auf den Abschluss blicken.

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Schreibstil
Personen
Geschichte
Emotionen    
Originalität



GEWINNSPIEL

Diese Rezension gehört zum Gewinnspiel unsere Blogtour zu "Selection - die Elite". Wenn ihr genau hinschaut sind ein paar Buchstaben farbig markiert, diese ergeben ein Wort, welches wiederum gemeinsam mit den weiteren Markierungen der anderen Rezensionen einen Satz ergibt.
Den Satz tragt ihr einfach in das Formular auf dem Blog "Bücherträume" ein: *klick*

In folgenden Rezensionen auf diesen Blogs sind die Worte nach der Reihe zu finden:
3. Wort bei mir
Formular zur Teilnahme: Bücherträume

Es gibt ein Exemplar von "Selection - Die Elite" zu gewinnen!!

Viel Glück!!!

Kommentare:

  1. Ui, ich freu mich schon so auf die Fortsetzung :) Mal schauen, ob ich die beiden auch schütteln möchte ;) Die Blogcloud ist Dir übrigens wieder total gut gelungen, ich liebe sie <3

    LG
    Moni

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  2. Habe jetzt mal nur dein Fazit gelesen, weil ich das Buch ja erst noch lesen möchte (möglichst unvoreingenommen) :) Klingt nach einer schönen Fortsetzung, auf die ich jetzt noch mehr freue! Dankeee <3

    Liebste Grüße und stürmische Umarmung
    Shanty

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  3. Sehr tolle Rezension :)
    Ich möchte die Bücher, glaube ich, auf Englisch lesen :) Mal sehen, wann ich dazu komme :D Bei der Größe meines SuBs wird das wohl noch dauern *seufz*

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  4. Schöne Rezi! Die Bookcloud finde ich eine tolle Idee, sehr kreativ!

    LG Desiree

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  5. Mich würde ja mal wahnsinnig interessieren, für wen du dich entscheiden würdest? Maxon oder Aspen? xD

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