>Rezension< Soul Screamers - Mit ganzer Seele von Rachel Vincent

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Originaltitel: Soul Screamers 1: My Soul to Take

Autor: Rachel Vincent

Taschenbuch: 304 Seiten

Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Aufl. 
(Oktober 2011)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3899419464

ISBN-13: 978-3899419467

Preis: 9,99 €


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Kaylee könnte ein ganz normaler Teenager sein, wären da nicht diese grausamen Vorahnungen, die sie ereilen, wenn ein todgeweihter Mensch in ihrer Nähe ist. Denn sogleich baut sich durch unbändige Macht eine tiefe Trauer in ihr auf, die sie zwingt so laut zu Schreien, wie sie nur kann. Als ihr langersehnter Schwarm Nash plötzlich seine Aufmerksamkeit auf sie richtet, scheint sich ihr Schicksal neu zu ordnen und eine zarte Woge der Freude durchströmt sie. Seine unglaublichen Augen sind nur auf sie allein gerichtet. Wie in einem wunderschönen Traum begibt sie sich in seine Arme auf die Tanzfläche. Doch der Himmel hat sich nur kurz für sie geöffnet, denn es geschieht erneut. Ein fremdes, in schwarzen Nebel gehülltes, Mädchen zieht Kaylee’s Aufmerksamkeit auf sich. Schlagartig packt sie ein schauriges Unwohlsein und reißt sie in eine ungeheure Traurigkeit. Mit aller Kraft unterdrückt sie einen alles durchdringenden Schrei, der sich in gewaltiger Stärke den Weg aus ihre Kehle zu bahnen versucht. Panisch rennt Kaylee ins Freie. Weg von Nash, weg von allen. Spätestens jetzt weiß jeder, dass sie sie verrückt ist und Nash wird sie nie wieder anschauen können. Doch er steht ihr zur Seite und verströmt eine seltsame Ruhe. Seine Arme, seine sanfte Stimme, alles an ihm bringt ihr den Frieden zurück. Sie versteht die Welt nicht mehr.
Der nächste Tag hält die Todesnachrichten des seltsamen Mädchens für sie bereit und sie wird nicht die Einzige bleiben. Weitere mysteriöse Todesfälle suchen die Stadt heim und nur Kaylee allein besitzt die Gabe das nächste Opfer zu erkennen. Es beginnt ein grausamer Wettlauf um Leben und Tod…


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Vor nicht allzu langer Zeit hat diese Reihe „Soul Screamers“ meine Aufmerksamkeit erhascht und das lag im Grunde nicht am Inhalt. Die Cover sind ein echter Augenschmaus, da dies aber meist nicht reicht, bin ich viele Male vorbeigegangen, bis ich Teil 1 und 2 geschenkt bekommen habe und seither wurde ich immer neugieriger und es hat sich durchaus gelohnt es nicht noch länger liegen zu lassen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach zu lesen, man kommt somit spielend leicht in die Geschichte hinein. Die Autorin schreibt erfrischend jugendlich und baut an so mancher Stelle sehr amüsante sarkastische Bemerkungen ein. Sie erzeugt eine alltägliche Atmosphäre, inmitten dieser sich etwas düsteres und geheimnisvolles erhebt. Sie fasst sich teilweise sehr kurz, sodass nur wenige bedeutende Informationen in das Bewusstsein des Lesers sickern. Definitiv ist dies ein sehr gutes Mittel um Spannung aufzubauen.

Die Geschichte ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und man zweifelt an der Sinnhaftigkeit. Ich empfand die Grundidee erst einmal etwas grotesk und merkwürdig. Ein Mädchen, was schreien muss, wenn sie einen todgeweihten Menschen sieht?!
Natürlich mangelte es mir zu diesem Zeitpunkt an jeglichen Informationen und Hintergrundwissen und damit wollte die Autorin auch nicht besonders schnell herausrücken. Doch gerade das hat mich bald schon so unglaublich neugierig gemacht, dass ich aufgrund diverser Andeutungen und fieser Ereignisse vor Neugier beinahe umgekommen bin. Ich nehme an das hätte die Protagonistin Kaylee allerdings gespürt. ;)
Ich hatte auch direkt am Anfang das Gefühl hoffnungslos überrollt zu werden, denn sofort geschehen so viele Dinge auf einmal. Man konnte sich noch gar nicht wirklich mit den Charakteren anfreunden, die ebenfalls bereits zuhauf in den Fokus rücken, sondern wird sofort mit dem kompletten scheinbar brachliegenden Seelenleben von Kaylee konfrontiert. Zudem tritt in stürmischer Eile der schöne und begehrte Nash in ihr Leben, den sie schon eine ganze Weile von Ferne anhimmelt und Knall auf Fall scheinen die beiden durch eine unsichtbare Anziehungskraft untrennbar vereint zu sein.
Die ganze Lovestory wirkte einfach nur völlig unglaubwürdig und plump. ABER die anfänglichen Probleme haben sich schließlich innerhalb weniger Seiten in Wohlgefallen aufgelöst, denn nach und nach gelangt man quälend langsam an Informationen, die die gesamte Geschichte völlig auf den Kopf stellen und ihr einen wahnsinnig originellen Sinn verleihen. Ich war kurzzeitig total fasziniert von dieser grandiosen Idee. Mit der Erkenntnis kam dann auch noch mehr Spannung auf und ich hatte Mühe und Not das Buch wegzulegen. Es kündigen sich einige verzwickte Nebengeschichten an und kaum ist ein Geheimnis aufgedeckt, begegnet man schon dem nächsten. In diesem ersten Teil wird so unendlich viel Potenzial aufgebaut, dass ich wirklich überzeugt bin, dass die Fortsetzungen sehr viel besser und noch spannender werden. Die düstere, unheilvolle Stimmung gepaart mit leidenschaftlichen Gefühlen versprühen eine derartige Anziehungskraft, der man sich nur sehr schwer entziehen kann. Dieses anfängliche „Im Dunkeln tappen“, dann der lange quälende Weg und die schließlich, wie ein Orkan, über einen hereinbrechende Erleuchtung sind richtiggehend genial. Schade, dass ich den Sinn der ganzen Geschehnisse am Anfang nicht verstanden habe, denn das hätte das Lesevergnügen deutlich gesteigert.
Auch die Liebesgeschichte erhält eine neue Bedeutung und macht absolut neugierig auf mehr, denn in dieser Hinsicht hält sich die Autorin bis zum Ende bedeckt. Jede Begegnung zwischen Kaylee und Nash wird intensiver und einige offene Fragen über diese scheinbar selbstverständliche Leidenschaftlichkeit und Verbindung lassen einen als Leser ruhelos zurück.

Die Personen wirken ebenfalls anfangs sehr oberflächlich und undurchsichtig. Man könnte gerade bei Kaylee meinen, dass sie sich nicht einmal selbst kennt und noch sehr naiv ist. Da man völlig unvorbereitet in ihr Leben geschmissen wird, konnte ich mich erst nach und nach mit ihr anfreunden und ihre Sicht- und Handlungsweisen verstehen. Sie hat einen stark ausgeprägten Hang zur Gerechtigkeit, ist absolut wissbegierig, stur und sehr gewitzt in Verhandlungen in denen es nicht selten um Leben und Tod geht. Sie entwickelt im Laufe der Zeit ein schafsinniges Verständnis für alle Menschen und Begebenheiten in ihrem Umfeld und wird beinahe zur Ermittlerin. Die Suche nach der Wahrheit und Gerechtigkeit scheinen ihr oberstes Ziel zu sein, koste es was es wolle. Sie entscheidet sehr stürmisch und emotional, was nicht selten zu Problemen führt.
Nash tritt so plötzlich und intensiv in Kaylee’s Leben, dass ich gar nicht wusste wie mir geschieht. Er ist sofort mehr als einfühlsam, wahnsinnig hilfsbereit und zum Niederknien schön. Ihm haftet allerdings auch ein Geheimnis an, was er einige Zeit vehement im Verborgenen hält. Er nähert sich Kaylee auch nicht gerade zaghaft an, sondern geht direkt in die Vollen. Ob dieses Verhalten allerdings aus freiem Willen entsteht, wird nicht ganz klar. Es wirkt mit der Zeit so natürlich, dass ich in dieser Hinsicht noch einiges erwarte.
Er ist sehr darauf bedacht nur das Nötigste preis zu geben und den Schaden so gering wie möglich zu halten. Er versucht stets die richtige Entscheidung zu treffen und Kaylee von den grausamen, in der Versenkung lauernden Mysterien zu schützen. Er geht an jede Sache mit einem stark ausgeprägten Optimismus heran und kommt mit einem ebenso hervorstechenden Durchhaltevermögen stets an sein Ziel. Die Art und Weise, wie er mit Kaylee umgeht ist toll, er rückt nicht von ihrer Seite und stet ihr in den schwierigsten Situationen bei. Auch wenn ihre Beziehung anfangs unglaubwürdig gewirkt hat, so entsteht mit der Zeit eine tiefe Bindung, deren Ursprung es noch zu erforschen gilt. Ich bin jedenfalls mehr als gespannt. 

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Mit einigen Startschwierigkeiten und einem anfänglichen Unbehagen, hat sich diese Geschichte doch noch als ziemlich originell entpuppt. Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzungen und kann durchaus eine Leseempfehlung aussprechen. Es lohnt sich wirklich, auch wenn man nicht sofort den Sinn in allem sieht. ;)
Eine ähnliche Geschichte ist mir zumindest noch nicht untergekommen. 


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Schreibstil 
Personen       
Geschichte    
Emotionen    
Originalität   

Kommentare:

  1. Hört sich ja gar nicht mal so schlecht an. Mich hat die Sache mit dem Schreien aber eher erschreckt. Klingt echt sehr seltsam... Weiß nicht, ob ich das jetzt unbedingt lesen müsste :-(

    Der eigene Inhalt ist toll!!!! Gefällt mir viiiieeeeel besser! :-) <3

    Lg
    Steffi

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  2. Der eigene Inhalt ist wirklich mehr als gelungen. Echt klasse!!
    Ich finde die Idee klingt sogar sehr "anders" und das macht mich neugierig! :)
    Ich behalte die Reihe im Auge! :)
    LG Jan

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  3. Ich liebe dieses Buch ;)Band 2 habe ich auch schon gelesen und der 3. ist grade heute bei mir angekommen :)

    Schöne Rezi ;)

    LG Jenny
    http://jennybuecher.blogspot.de/

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