>Rezension< City of Fallen Angels von Cassandra Clare

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Originaltitel: City of Fallen Angels, The Mortal Instruments #4

Autor: Cassandra Clare

Gebundene Ausgabe: 573 Seiten

Verlag: Arena (Dezember 2011)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3401065599

ISBN-13: 978-3401065595

Zielgruppe: 14 - 17 Jahre

Preis: 19,99 €

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Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und träumt von ihrer großen Liebe. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte, noch nicht vorbei?
In dem nervenzerreißenden vierten Band der Chroniken der Unterwelt nimmt uns Cassandra Clare wieder mit in die Welt der Schattenjäger, die im Herzen von New York mit Liebe, Verrat und Rache kämpfen.

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Schon nach „City of Glass“, dem dritten Teil der Chroniken der Unterwelt, war ich im absoluten Fieber und dieser Reihe von Cassandra Clare vollkommen verfallen. Eine unglaublich geniale und komplexe Geschichte mit vielfältigen, authentischen und wunderbaren Charakteren, hat mir auch in „City of Fallen Angels“ wieder ein paar tolle Lesestunden beschert.

Der Schreibstil ist nach wie vor sehr ausschmückend und voller Details. Eine schier unendliche Fülle von Beschreibungen, lässt jedoch das Eintauchen in eine derart große und ausschweifende Welt erst zu. Der Ideenreichtum der Autorin bezieht sich somit nicht nur auf die reinen Geschehnisse, vielmehr ermöglicht erst der Schreibstil eine derart reale Projektion von Bildern in den Köpfen der Leser und lässt so alles viel intensiver wirken. Jedes klitzekleine Detail eröffnet einem den Weg zum großen Ganzen, sei es eine im Wind wehende Haarsträhne oder die Farbnuancen von Augen. Der Zauber entsteht erst mit der Vielfalt der Eindrücke und lastet dann wie ein schweres Gewicht auf dem Zentrum der Emotionen. Von blankem Entsetzten, reiner Furcht, grausamem Ekel, schlimmen Zweifeln, absoluter Abscheu über humorvolle Gesten und Situationen bis hin zu tiefen Emotionen, zarter Liebe, tiefgreifender Freundschaften und herzerwärmenden Szenen war wirklich alles dabei und vor allem spürbar. Es ging mir durch Mark und Bein und ich war ein Teil der Geschichte.

Die Geschichte ist wie schon in den vorangegangen Bänden die Inkarnation des Einfallsreichtums. Unglaublich, wie ein einziger Mensch aus einer solchen Idee ein ganzes Imperium zu schaffen vermag. Ich bin begeistert und beeindruckt. Frau Clare konnte mich jedoch nicht nur mit der Fülle der Handlungen in ihren Bann ziehen, sondern vielmehr noch mit einer wahnsinnigen Bandbreite an unvorhergesehenen Wendungen, die mich nicht selten kurz innehalten ließen, weil ich eine „Realisierungspause“ in Form von Bitte was? oder Warum und wieso überhaupt? brauchte.
War ich also nach „City of Glass“ schon völlig überzeugt, dass es nicht mehr spannender und krasser kommen könnte, weil das Finale nun wirklich und unumstößlich erreicht sein musste, wurde ich in „City of Fallen Angels“ natürlich eines besseren belehrt. Es geht weiter mit sich überschlagenden Ereignissen, jeder Menge Action und Kampfszenen, die einem das Blut in den Adern gefrieren ließen, hinzu kamen eine Brise oder doch eher ein Haufen dämonischer Grausamkeiten und das Sahnehäubchen bildeten schließlich weitere Würgereiz auslösende Kreaturen. Um nicht völlig in der Finsternis zu versinken, denn wo Dunkelheit ist, ist ja bekanntlich auch Licht, waren einige zuckersüße und herzerwärmende Szenen dabei. Es bahnen sich in dieser Hinsicht sogar ein paar neue zarte Liebeleien an, die mich in jeder Hinsicht amüsiert haben. Andere Beziehungen gerieten wiederum ins Wanken, wurden gefestigt oder unumstößlich besiegelt. Die Emotionalität und die Liebe kommen also keineswegs zu kurz. Ganz besonders toll fand ich die Vielfalt der Paare. Alle völlig unterschiedlich und dennoch jedes für sich ein absoluter Genuss.
Cassandra Clare wäre nicht sie selbst, wenn nicht auch noch jede Art der Beziehung einen bestimmten Zweck im Handlungsverlauf verfolgen würde, so konnte ich einige Reaktionen und Veränderungen, die mir erst unnütz erschienen, schon bald in eine logische Abfolge absoluter Genialität bringen. Diese Autorin ist eine Meisterin der Täuschung und doch ergibt alles am Ende einen wunderbaren Sinn.
Wo wir auch schon bei diesem super fiesen Ende, mit noch viel schlimmerem Cliffhanger wären, ich hatte nach den letzten Seiten das simple Bedürfnis schreiend im Kreis zu rennen, wozu es natürlich nicht kam, weil ich damit beschäftigt war meinen Mund wieder zu schließen.
Auch wenn diese Fortsetzung absolut würdig an seine Vorgänger anknüpft, gibt es dennoch eine größere Veränderung. Der Fokus liegt nun auf Simon, seines Zeichens Vampirfrischling und Clary's bester Freund. Diese leichte Verschiebung der Hauptakteure empfand ich persönlich als sehr angenehm und absolut gelungen, doch wer nun denkt: Oh nein, was ist mit Clary und Jace? Keine Angst, auch in dieser Hinsicht wird einem Einiges geboten.

Die Personen sind nach wie vor ein grandioses Zusammenspiel von Authentizität und Sinnhaftigkeit. Es kommen einige neue Charaktere hinzu, die durchaus interessante Verläufe im Handlungsstrang auslösen und definitiv neugierig auf mehr machen.
Simon steht, wie bereits erwähnt, nun im Fokus der Geschehnisse und somit rückt auch sein noch recht junges Leben als Vampir in den Vordergrund. Doch er ist nicht nur irgendein Vampir, sondern wohl einer der mächtigsten, die es gibt und Macht zieht natürlich Feinde an, die nach eben dieser streben. Nicht selten ist er somit in spektakuläre Kämpfe und schwierige Situationen verwickelt. Er geht damit jedoch sehr souverän um und behält seine wundervolle Menschlichkeit. Schon allein deshalb, ist er mir noch viel mehr ans Herz gewachsen. Zudem ist er immer noch wahnsinnig selbstlos und versucht die zu schützen, die er liebt. Die positive Entwicklung seines Selbstbewusstseins, die bereits im letzten Band vonstatten ging, trägt nun Früchte. Er war ja schon immer sehr humorvoll, aber diesmal hat er mich fast so sehr amüsiert wie Jace. Außerdem neigt er nun zu kleineren „Starallüren“, die ihm schon bald das volle Ausmaß des weiblichen Zorns offenbaren. Das anschließende reumütige zu Kreuze kriechen, war absolut mein Geschmack und super sympathisch.
In diesem Zusammenhang sei gleich noch Izzy erwähnt, denn sie ist eine so tolle Persönlichkeit, die quasi gegen ihren Willen behutsam ein Band zu Simon knüpft und davon ein wenig unsicher wird. Nach wie vor erhält sie die knallharte Fassade aufrecht, aber in den Momenten in denen sie bröckelt, bekommt man eine Seite zu sehen, die nicht nur amüsant, sondern auch absolut liebenswert ist.
Jace und Clary kommen in „City of Fallen Angels“ auch keinesfalls zu kurz. Anfangs darf man in eine scheinbar heile Welt schauen und ein paar leidenschaftlichen Szenen beiwohnen. Doch das junge Glück ist schnell getrübt und damit bin ich vor allem durch Jace in eine kleine Zwickmühle geraten. Wer meine vorherigen Rezensionen gelesen hat, der weiß, dass er bis dato mein absoluter Liebling war, das hat sich nun ein wenig geändert, denn ich war teilweise wirklich genervt von seinen ewigen Selbstzweifeln und Schuldzuweisungen. Jede seiner Handlungen lief darauf hinaus, dass er schließlich wie ein zusammengefallenes Häufchen Elend durch die Gegend gewandelt ist und jede Art Hilfe seiner Lieben abgelehnt hat. So strafte er nicht nur sich, sondern vor allem auch Clary, die wiederum in einer immerwährenden Beteuerung ihrer Liebe zu ihm stecken zu blieben schien. Im normalen Leben, würde ich meinen, dass der Gute ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom hat, dennoch war seine Art und Weise schließlich plausibel begründet und es hat dem gesamten Lesevergnügen keinen größeren Abbruch getan.
Sehr Schade fand ich, dass sich Alec und Magnus Bane so rar gemacht haben. Die wenigen Szenen in denen sie aufgetaucht sind, habe ich dafür umso mehr genossen. Nicht nur die tolle Art beider Charaktere, sondern auch die Art des Miteinanders sind wirklich klasse, so echt, so tiefgründig und absolut ehrlich. Die Sticheleien, die Eifersucht und die Aufrichtigkeit ihrer Handlungen machen die beiden in gewissen Hinsicht einzigartig und wahnsinnig sympathisch. Jeder für sich ist schon ein Genuss, aber beide zusammen sind ein wahres Vergnügen.  

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Wer diese Reihe nicht liest, ist selbst Schuld. Zum Glück kommt bald Band 5 und einen 6. wird es auch noch geben. Und Frau Clare meint es noch viel besser als gut mit uns, denn zwei Bände einer weiteren Reihe „Die Chroniken der Schattenjäger“ sind auch bereits erschienen. So muss ich und alle anderen noch nicht weinen, weil es schon vorbei ist. Also bleibt noch zu sagen: LESEN, unbedingt LESEN!!!  


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Schreibstil
Personen
Geschichte
Emotionen    
Originalität 





Lieblingsbuchstatus

Kommentare:

  1. <3 Wunderschön geschrieben <3
    und ich kann dir ja nur in allem zustimmen :-D

    lg
    Steffi

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  2. Sehr schöne Rezension :)
    Ich bin auch schon seit längerem im Fieber :}

    LG Lisa

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    1. Danke dir!!!
      Wer da nicht ins Fieber gerät, dem ist nicht zu helfen. haha :D

      LG Becci

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  3. Sag mal würdest du mir verraten wie die Schrift in der Überschrift heisst?
    Ach ja und Cassandra Clares Bücher sind wirklich einfach genial :)

    LG Skyla

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    1. Klar doch! :D Sie heißt "Starstruck".

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  4. Ohhhh JAAAA!! UNBEDINGT LESEN!!!:D
    Tolle Rezension....ich freu mich schon wahnsinning auf cols!! :)
    LG Jan

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