>Rezension< Elfenliebe von Aprilynne Pike

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Originaltitel: Spells

Autor: Aprilynne Pike

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten

Verlag: cbj (21. März 2011)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3570138852

ISBN-13: 978-3570138854

Zielgruppe: Leser ab 12 Jahren




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Als Laurel den Sommer in Avalon verbringt, wo sie die Lebensweise der Elfen kennenlernen soll, rückt die Menschenwelt für sie in weite Ferne. Dabei konnte Laurel sich die Zeit ohne ihren Freund David erst gar nicht vorstellen. Aber jetzt, in der Elfenwelt, ist alles neu, alles so wundersam – und da ist der attraktive, geheimnisvolle Frühlingself Tamani, der ihr zur Seite steht und der sie liebt, wie noch nie ein Mensch sie geliebt hat ... nach ihrer Rückkehr merkt Laurel, wie sehr ihr der Alltag in der Menschenwelt und vor allem David gefehlt haben. Sie spürt: Schon bald wird sie eine schwere Entscheidung treffen müssen ...
Textquelle


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Nach dem zauberhaften Auftakt dieser Reihe „Elfenkuss“, habe ich mich wirklich auf diesen 2. Band gefreut. Leider, war er deutlich schwächer, aber dennoch nicht schlecht.

Der Schreibstil hat sich kaum verändert, ist mir an manchen Stellen dann aber fast zu kindliche geworden. Hat genau dies im ersten Band noch diese träumerische Stimmung getragen und untermalt, war es in „Elfenliebe“ ab und an eher fehl am Platz, da es kaum zur Entwicklung der Hauptprotagonistin gepasst hat. Dennoch hat diese jugendliche Leichtigkeit generell die Fähigkeit ein flüssiges Lesevergnügen zu ermöglichen und hat es mir somit weiterhin leicht gemacht, die Geschichte zu erleben.

Die Geschichte ist für mich das größte Manko in diesem Band. Es passiert einfach nichts oder nicht viel. Erst zum Ende hin, könnte ich überhaupt von einer logischen Handlungsfolge sprechen. Schon in „Elfenkuss“ hat mir zeitweise der Handlungsfortgang gefehlt, aber diesmal kam ich mir beinahe vor wie in einer Alltagsdokumentation. Laurel lernt Avalon und die Akademie der Herbstelfen kennen, sie verbringt anschließend viel Zeit mit David und ab und an kommt auch Tamani des Wegs und schleicht sich in ihr Leben. Hier und da eine Party oder ein besonders schöner Tag, kleinere Zwists mit den Eltern und ab und an lauert ein gefährlicher Ork in der Dunkelheit. Ich konnte bisher auch nicht das Ziel der Handlungen erkennen, der rote Faden ist nahezu überhaupt nicht vorhanden. Vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht und ein weiterer Band bringt mir Aufschluss, aber da nun schon 2 Bücher nacheinander nicht die nötige Schnelligkeit der Geschehnisse zeigen konnten, beginnt es mich zu langweilen. Ganz allgemein gesagt, passiert mir einfach viel zu wenig.
Sehr Positiv war, mehr über die Welt der Elfen und die generelle Bestimmung einer Herbstelfe zu erfahren. Man lernt die Ränge der Elfen näher kennen und so manche Verbindung zu bereits bestehenden Werken, z.B. Shakespeares „Sommernachtstraum“ wird hergestellt. Die malerischen Beschreibungen von Avalon kamen mir auch recht gelegen und ich konnte ein wenig träumen.

Die Liebesgeschichte oder eher die Dreiecksbeziehung ist hingegen sehr gelungen. Laurels Gefühlschaos ist so authentisch und absolut nachvollziehbar, dass es mir ab und an Leid tat, nicht nur für sie, sondern auch für David und Tamani. Es ist eine äußerst verzwickte Angelegenheit und nahezu unlösbar. Die Begegnungen beider Varianten sind so voller Emotion, dass ich ein wenig vor mich hinschmachten konnte. Es hat dem Ganzen auch ein wenig Schwung und Schnelligkeit verliehen, dass der restlichen Handlung so dringend gefehlt hat. Diesen Zwiespalt und die Entscheidungen, die Laurel schlussendlich trifft, haben mich dann doch getroffen, weil man sich als Leser einfach eine Lösung wünscht, die keinem weh tut. Vor allem wohl deshalb, weil alle drei Protagonisten sehr liebenswert sind.

Die Personen machen keine größeren Veränderungen durch.
Ein wenig hat mir daher auch die Entwicklung gefehlt.
Laurel wird selbstsicherer, findet sich mehr und mehr mit ihrem Schicksal ab und freundet sich richtiggehend mit dem „Elfsein“ an. Sie beweist oft sehr viel Mut und Durchhaltevermögen, ihre Freunde und Familie gehen ihr vor alles. Sie ist nach wie vor sehr selbstlos, wenn es um den Schutz geht. In Liebesdingen handelt sie allerdings oft mehr aus dem Bauch heraus. Was auf mich allerdings sehr sympathisch wirkt. Wenn es darauf ankommt, kann man sich auf sie verlassen.


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Nach wie vor zauberhaft, träumerisch und jugendlich, beinahe kindlich süß. Leider viel schwächer als Teil 1, es fehlt einfach völlig am Fortgang der Handlung, selbst das relativ aufreibende Ende, kann dieses Manko nicht wett machen. Ich hoffe, dass Teil 3 und 4 wieder etwas aufholen und die Handlung schneller und rasanter wird.


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Schreibstil
Personen
Geschichte
Emotionen    
Originalität 

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezension hast eine Leserin mehr :)

    LG Lisa
    __
    http://www.buecherparadis.blogspot.de

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