>Rezension< City of Bones von Cassandra Clare

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Originaltitel: City of Bones, The Mortal Instruments #1 

Autor: Cassandra Clare

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten

Verlag: Arena (Januar 2008)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3401061321

ISBN-13: 978-3401061320

Zielgruppe: Leser zwischen 12 und 17 Jahren

Preis: 17,99 €
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Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

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Die Chroniken der Unterwelt – City of Bones. Der Titel selbst hat mich so gar nicht angesprochen. Ich hatte direkt Bilder von den Filmen Blake und Underworld im Kopf. Als dann laut wurde, dass die Reihe oder zumindest erstmal der erste Teil verfilmt werden sollen, wurde ich neugierig. Nach einigen Stöbereien und Empfehlungen bzw. absoluten Schwärmereien, habe ich mir die Bücher mal näher angeschaut und nach nur 2 Tagen war Band 1 verschlungen.

Der Schreibstil ist mir zu ausladend, viel zu viele unnötige detaillierte Beschreibungen von Räumen, Gegenständen und Personen füllen scheinbar endlose Seiten. Gerade am Anfang war ich wirklich genervt davon und hatte das Bedürfnis die Geschichte ein wenig anzuschubsen. Diese Detailtreue hat den Fortgang der Handlung derart aufgehalten, dass ich mich gefragt habe, was an diesen Büchern so toll sein soll. Regten sich also in den ersten etwa 150 Seiten noch leise Zweifel, sollte ich spätestens ab diesem Zeitpunkt eines besseren belehrt werden. Kaum hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt, ging es auch Storytechnisch so richtig zu Gange.

Die Geschichte ist keine wirklich außergewöhnliche Sache, allerdings ist das Buch ja bereits 2008 erschienen und zu diesem Zeitpunkt waren derartige Geschichten sicherlich noch nicht so häufig. Wie dem auch sei, ich finde es wirklich super umgesetzt. Sämtliche Schattenwesen sind von wunderbaren und sehr phantasievollen Elementen durchzogen. Der Einfallsreichtum der Autorin ist nahezu grenzenlos. An dieser Stelle kommt ihr natürlich auch der erschöpfende Schreibstil zu Gute. Als die Geschichte einmal an Fahrt gewonnen hatte, konnte ich mich kaum mehr lösen. Es hat mich in einen Bann gezogen, den ich selbst nicht erklären kann. Ich war (und bin) nicht restlos begeistert, aber es entwickelte recht schnell einen gewaltigen Sog, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Viele Geheimnisse, Vergangenheitsgeschichten aus der ein oder anderen Perspektive, Halbwahrheiten, die unterschiedlichsten Charaktere und eine gewisse kampflustige und doch düstere Atmosphäre ließen mich immer neugieriger werden. Ich hatte zeitweise den Eindruck, dass ich erst um die nächste Ecke schauen müsste, ob nicht vielleicht irgendein scheußliches Schattenwesen dahinter lauert. Daraus entsprang wiederum eine ahnungsvolle, beinahe vorfreudige und doch angsteinflößende Stimmung, die eine kribbelige Spannung erzeuge und mich als Leser nahezu von selbst durch die Geschichte zu tragen vermochte.
Es gab einige unvorhergesehene Wendungen, manche waren markerschütternd und ließen mich mit offenem Mund zurück, andere eher enttäuschend. An der ein oder anderen Stelle, fand ich die Geschichte etwas zu vorhersehbar, es gab allerdings genügend dieser Wendungen, dass diese Dinge nicht wirklich ins Gewicht fallen.
Zudem waren einige blutige und rasante Kampfszenen dabei, die dem Ganzen eine Krone aufgesetzt und mich restlos überzeugt haben, dass es die absolut richtige Entscheidung war, diese Reihe zu lesen. Die düsteren Vorahnungen und sich schließlich darin entladenen Gefechte waren so passgenau getroffen, dass ich plötzlich mitten drin, statt nur noch dabei war. Die Autorin versteht es an den richtigen Stellen, die Spannung zurückzuholen und den Leser so an die Geschichte zu binden.

Die Personen sind der Hauptgrund, warum ich die ersten eher holprigen Seiten gern auf mich genommen habe. Jede einzelne von Ihnen, wäre es absolut wert erwähnt zu werden. Da dies leider den Rahmen sprengt, beschränke ich mich etwas.
Clary’s Welt gerät aus den Fugen, als sie erkennt, dass sie keine gewöhnliche Sterbliche ist. Sie erfährt, dass ihr gesamtes Leben auf einer Lüge aufgebaut ist und ihre Mutter schwere Steine der Vergangenheit zu tragen hat. Sie ist eine Schattenjägerin im Exil und wollte Clary vor dieser gefährlichen Welt schützen. Clarissa Fray wird jedoch ohne Umschweife in die Abgründe ihrer Abstammung geworfen und lernt ihresgleichen kennen. Sie ist eine sehr sympathische Person. Sie zeigt Durchhaltevermögen, ist auf eine charmante Art stur und weiß einige Situationen mit jugendlichem Humor zu entschärfen. Sie hat das Mundwerk an der richtigen Stelle und ebenso ihr Herz. Loyal und selbstlos steht sie für die Menschen ein, die sie liebt und schätzt. Sie ist stets fair und nimmt in schwierigen Situationen kein Blatt vor den Mund. Für Wahrheit und Gerechtigkeit steht sie ein und das mit vollem Einsatz.
Simon ist Clary’s bester Freund aus den frühsten Kindheitstagen und steht ihr in dieser schwierigen Zeit mit Witz und Cleverness zur Seite. Er ist absolut liebenswert, loyal und selbstlos. Er begibt sich für sie in größte Gefahr, löst die Dinge aber stets auf eine Art, die man einfach mögen muss. Einen solchen Freund würde ich mir auch wünschen. : )
Jace ist der geheimnisvolle, undurchdringliche Schattenjäger. Er wirkt hart, gerissen, kampflustig und gefühlskarg. Eine harte Schale umgibt ihn und so stellt er sich mühelos seinem Schicksal als Schattenjäger, einer der besten seiner Art und das ist ihm auch mehr als bewusst. Nicht nur seine Fähigkeiten scheinen ihm ein übermäßiges Selbstbewusstsein zu verschaffen, sondern auch sein unverschämt gutes Aussehen. Ich mochte ihn eigentlich sofort. :D Er strahlt eine überhebliche und doch sehr charmante Arroganz aus. Mit viel Witz und einer recht anzüglichen Art, konnte er mich direkt auf seine Seite ziehen. Vor allem aber auch der zarte und weiche Kern, der tief in ihm verborgen liegt und nur selten leicht durchschimmerte, hat es mir angetan. Ich möchte nun gern noch etwas mehr über ihn erfahren. Die Sicherheit derer, die er liebt und schätzt ist ihm wichtiger als sein eigenes Leben. Damit erfüllt er auch meine Schwäche für Selbstlosigkeit und ist somit bisher mein Lieblingscharakter in dieser Reihe.

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Nach leichten Startschwierigkeiten und einem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, bin ich nun auch im „Chroniken der Unterwelt – Fieber“. Es ist eine mitreißende und süchtigmachende Fantasystory, die es auf jeden Fall lohnt zu lesen. Ich freue mich jetzt schon auf die Verfilmung und bin gespannt, was mich in den Fortsetzungen erwartet. 

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Schreibstil
Personen
Geschichte
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Originalität 




Kommentare:

  1. Habe eben in meinem Neuzugänge-Video das Schreibstil-Problem auch kurz zusammengefasst: Diese Beschreibungen!!! NEIN!!!!

    Aber ansonsten hat mich jetzt auch das Fieber gepackt und ich will/muss weiterlesen.
    Wie immer tolle Rezension und ich bin genauso gefangen von der Geschichte wie du...

    Liebe Grüße

    Steffi

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  2. Hoi Becci :-)

    Ach schön, wurdest du auch vom Virus angesteckt :-D
    Und gut, dass du die nächsten Bände schon zuhause hast ;-)

    lG Favola

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