>Rezension< Verwesung von Simon Beckett


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Originaltitel: The Calling of the Grave #4

Autor: Simon Beckett

Taschenbuch: 448 Seiten 

Verlag: rororo; Auflage: 3 (20. Juli 2012)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3499248662

ISBN-13: 978-3499248665

Preis: 9,99 €
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DR. DAVID HUNTERS SCHWIERIGSTER FALL
Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er ihre Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse. Acht Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus. Für David Hunter beginnt ein Albtraum. Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe ...

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Huch, was war denn da los? Ungläubig und fast benommen habe ich vor 2 Tagen das Büchlein zugeklappt und nur so bei mir gedacht: „Häää?, hab ich das falsche Buch gelesen? Das war eines von Simon Beckett?“ Kurzum Simon Beckett ist einer meiner Lieblingsautoren und die Reihe um Dr. Hunter hat es mir BISHER besonders angetan. Die Chemie des Todes (#1) hat mich damals vom Hocker gehauen, Kalte Asche (#2) und Leichenblässe (#3) waren ähnlich gut und nun bin ich restlos enttäuscht von Verwesung (#4). Man muss dazu sagen, dass Simon Becketts Storyaufbau immer der selbe ist, bis zur Hälfte ist es eher informativ als spannend, dann überschlagen sich allerdings die Geschehnisse, man glaubt sofort zu wissen wer der Mörder ist bzw. es wird einem von Anfang an „eingetrichtert“. Doch dann auf den letzten 50 Seiten ändert sich ALLES und bei den 3 ersten Büchern war ich danach immer wahnsinnig geschockt, weil ich NIEMALS damit gerechnet hätte. Es war zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Aber bei diesem Werk war 1. der Schreibstil irgendwie anders, eher plump und teilweise zum gähnen in die Länge gezogen, sinnlose Landschaftsbeschreibungen, die er sonst so perfekt in die Geschichte eingepasst hat, waren die Krone der Unterhaltungslosigkeit. Die Geschichte an sich war zwar gut durchdacht, aber derart vorhersehbar, dass ich nur ein müdes Lächeln hervorbringen konnte als es dann tatsächlich so kam, wie ich mir bereits dachte. Es wurde an kaum einer Stelle diese düstere Spannung erzeugt, in der Herr Beckett normalerweise ein Meister ist. Das Buch beginnt allerdings mit einer netten Vorgeschichte von David Hunter, welche quasi noch vor der Zeit von Teil 1 spielt. Diese kurze Einführung war rührend und spannend zugleich, ich war schon wieder völlig begeistert, aber DANN, ja dann kam das Nichts. Kaum ging es richtig in die Story rein, hatte ich ernsthaft das Verlangen das Buch wegzulegen. Daher habe ich auch über eine Woche gebraucht um es überhaupt zu beenden. Ich wusste leider von Anfang an, wer am Ende der Bösewicht sein wird und auch alle anderen Beteiligten habe ich bereits im Anfangstadium überführt. Vielleicht sollte ich Profilerin werden? ;) Die Personen waren ganz gut, David Hunter ist ein recht sympathischer Charakter, das konnte dieser Teil auch nicht ändern. Der Mörder Monk war wahnsinnig gut beschrieben und sein Wesen war unglaublich faszinierend dargestellt. Ich fand „…Monks albtraumhafte Fratze…“ (S. 231) jedenfalls richtig gruselig. Die übrigen Charaktere waren keine Highlights, eher ziemlich durchschnittlich, zwar glaubhaft, aber eben nichts Besonderes. Einige von Ihnen haben mich mit ihrem Klischeeverhalten sogar genervt.

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Was gibt es da noch zu sagen? Es war öde, vorhersehbar und ich bin restlos enttäuscht. Da hat Simon Beckett, meiner Ansicht nach, total daneben gehauen. Vielleicht ist eine Geschichte eben auch einfach mal ausgeschöpft. Leider war das Ende derart offen, dass ich einen Teil 5 schon riechen kann. Es war nicht völlig für die Katz es zu lesen, aber eben auch nicht wirklich lohnenswert.

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