>Rezension< Die Besessene von S.B. Hayes


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Originaltitel: Poison Heart

Autor: S.B. Hayes

Gebundene Ausgabe: 420 Seiten

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. September 2012)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3423760613

ISBN-13: 978-3423760614

Zielgruppe: Leser zwischen 14 und 16 Jahren

Preis: 14, 95 €

Bildquelle

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Wer ist die geheimnisvolle Genevieve, die wie aus dem Nichts in Katys Leben tritt und alles an sich reißen will, was Katy etwas bedeutet? Die sich kleidet wie Katy, deren beste Freundinnen umgarnt und selbst vor Katys Freund Merlin nicht haltmacht? Schnell ist klar: Genevieve scheint besessen von dem Gedanken, Katys Leben zu zerstören. Doch während Genevieve offenbar bestens über Katy Bescheid weiß, hat diese nicht die leiseste Ahnung, mit wem sie es zu tun hat. Sie beginnt nachzuforschen und stößt auf eine Wahrheit, die ihr Leben schlagartig verändert ...Quelle: Amazon

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Ich bin hin und her gerissen. Dieses Buch ist vom Aufbau her etwas anders, als das was ich sonst so lese. Es ist ein Psychothriller in Jugendbuchformat.
Ich kam relativ zügig in das Buch hinein und die Geschichte machte mich durchaus neugierig, dennoch fühlte ich mich nahezu die ganze Zeit über nicht richtig „involviert“.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach, man kann sich richtig schön „tragen“ lassen und das Lesen wird einem leicht gemacht. Die Autorin versteht es den Leser von der ersten Sekunde an neugierig zu machen, mehr aber auch nicht. Die Beschreibungen und Szenarien sind sehr echt und bildlich, ich hatte zu jeder Zeit ein klares Bild der Geschehnisse vor Augen. Es hat auch zeitweise wirklich Spaß gemacht die Welt von Katy zu erkunden.
Die Geschichte ist sehr nett angelegt. Ich hatte jedoch etwa bis zur Hälfte nicht das ständige Verlangen zu lesen, im Gegenteil, ich war teilweise gelangweilt und wenig interessiert an dem weiteren Verlauf, nicht das es nicht spannend genug gewesen wäre, es entzog sich eher meinem allgemeinen Leseinteressen. Es war ein ziemliches Auf und Ab, hatte zeitweise etwas Düsteres und Mystisches an sich, was mich zurück in die Geschichte gezogen hat. Man hatte immerzu das Gefühl, dass einem etwas vorenthalten wird. Kaum hatte ich jedoch etwas über die Hälfte des Buches gelesen gab es eine Art Wendung, die mich aufhorchen ließ und mein Interesse wurde schlussendlich doch noch geweckt, besser spät als nie. ;) Es wurde ein guter Spannungsbogen aufgebaut, der bis zum Schluss einige Fragen offen ließ und mich quasi zum weiterlesen nötigte. Leider kommt an dieser Stelle das nächste Aber, denn ich hatte zeitig eine Vorahnung was das Ende betrifft und leider hat sich eben diese auch bestätigt. Natürlich kam noch die ein oder andere Überraschung hinzu, welche aber ebenso unspektakulär wie vorhersehbar waren und ich eher enttäuscht das Büchlein aus der Hand gelegt habe.
Die Personen sind alles in allem ganz gut gelungen. Katy, die Hauptperson hatte von Anfang an eine, für mich, schwierige Art an sich, ich wurde einfach überhaupt nicht mit ihr warm, konnte ihre Reaktionen und Handlungen kaum nachvollziehen. Es hatte etwas von kindlicher Naivität und sie tat in den richtigen Momenten die falschen Dinge, die sie wiederum für Genevieves Boshaftigkeiten anfällig machten. Ihre Handlungen ließen beinahe jedes Mal erahnen, was als nächstes folgen könnte und meist kam es daher so, wie ich es mir schon dachte. Diese Vorhersehbarkeit war ermüdend. Ich hatte bis zum Ende Mühe und Not mich überhaupt in sie hinein zu denken und wenn man mit der Hauptperson schlecht warm wird, kann die Geschichte leider noch so spannend sein, dann interessiert einen das Schicksal einfach weniger als wenn man ständig mitfiebert und beinahe verschmilzt. Genevieve ist eine durchaus gelungene Person, durchtrieben, bösartig und doch verletzlich. Die meiste Zeit über, habe ich mich wirklich gefragt, was einen Menschen derart hasserfüllt macht und so war ich am Ende eher an ihrer Geschichte interessiert als an Katy’s. Im Grunde lag des Rätsels Lösung ja auch in Genevieve und Katy war „nur“ das Opfer. Am besten hat mir Luke gefallen, er war einfach wahnsinnig echt und sein Charakter brachte sehr viel Tiefe und eine ruhige, vertraute Atmosphäre in die ganze Sache. Man hatte wirklich das Bedürfnis ihn einfach zu umarmen. Auch Merlin ist sehr gut gelungen, wenngleich er mir zu jeder Zeit irgendwie Leid tat. Er war am Ende auch ausschließlich eine Marionette in einem perfiden Spiel. Was recht süß begann, endete abrupt und die genauen Beweggründe waren mir zu verschwommen dargestellt, als das ich sie hätte vernünftig aufnehmen können, somit blieb die Sache für mich eher ungeklärt.

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Generell würde ich das Buch als gelungen bezeichnen. Es ist eine spannende Geschichte, die hier und da ihre Schwächen hat. Leider wurde ich persönlich nicht mit der Hauptperson warm, was mein Hauptproblem darstellte. Ich vermute, wenn ich etwas jünger wäre, hätten die Geschichte und die Personen mir eher zugesagt. Es ist eine nette Idee und ein sehr schöner Schreibstil. Absolut begeistert bin ich von der „Tiefe“ des Covers, denn dieses spiegelt die Story und die Stimmung des Buches 1 zu 1 wieder.

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Schreibstil
Personen
Geschichte
Emotionen    
Originalität 



VIELEN DANK an Lovelybooks für die Leserunde und natürlich an den Deutschen Taschenbuch Verlag für das Leseexemplar. :)

Kommentare:

  1. Ich fand das Buch richtig gut :-) Und wie du finde ich auch das Cover einfach nur super gelungen :-)

    Dein Blog gefällt mir gut und daher bin ich doch gern auch Leser geworden :-)

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  2. Ich fand das Cover auch toll.... Leider gefiel mir das Buch auch nicht so gut.. Kann dich sehr gut verstehen!

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  3. Ich war gar nicht davon überzeugt -.-
    LG, Sandrina

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