>Rezension< Das Verhängnis von Joy Fielding

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Originaltitel: The Wild Zone

Autor: Joy Fielding

Taschenbuch: 432 Seiten

Verlag: Goldmann Verlag (20. Februar 2012)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3442473500

ISBN-13: 978-3442473502

Preis: 9,95 €

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Als Suzy Bigelow eines Abends beschließt, in einer Bar in Miami Beach alleine einen Drink zu nehmen, kann sie nicht ahnen, dass sie damit eine wahre Lawine an verhängnisvollen Ereignissen lostreten würde. Denn am Tresen stehen drei Männer, die sie beobachten und schließlich eine Wette abschließen: Wer von ihnen es schafft, die attraktive junge Frau noch in derselben Nacht zu verführen, ist der Gewinner. Sehr schnell gerät Suzy in einen gefährlichen Strudel – und was wie ein harmloses Spiel begann, erfüllt sich in einem Hotelzimmer auf katastrophale Weise …
Textquelle


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Dieses Buch war ein Tipp von einer Freundin, die nahezu das gleiche liest wie ich. Also auch eher Fantasy/ Science Fiction. Sie meinte zu mir, dass es ein ganz spannendes Buch ist und mir auch gefallen könnte, da ich ab und an auch mal gern richtige Thriller lese. Beim Kauf wunderte ich mich schon, dass ein kein Thriller ist...nunja, ich bin offen für alles und folge gerne mal einem Tipp aus den verschiedensten Genres.

Der Schreibstil ist nicht wirklich besonders, wirkt eher etwas einfach, wie es meist bei Frauenromanen ist. Man wird hier ohne Vorwarnung ins Geschehen geschmissen, beginnend mit dem Satz „So fängt es an.“ Schon das wirkte sofort etwas dümmlich auf mich. Ich dachte: „Ach echt jetzt? Ich dachte ich lese gerade das Ende.“ Wie dem auch sei, der erste Eindruck war schon mal nicht so besonders und sehr oft entscheidet das auch den Rest des Buches. 
VORSICHT SPOILER:
Die Story ist ganz nett und es wird auch ordentlich Spannung aufgebaut, aber das eigentlich nur, weil man irgendwie auf den in der Kurzbeschreibung erwähnten Mord „wartet“, der dann leider erst wirklich ganz kurz vor Ende passiert. Es geht um...mhm...um was geht es eigentlich? So richtig durchgestiegen bin ich nicht, es geht um zwei Freunde, auch um zwei Brüder, um kaputte Ehen, Gewalt in der Ehe, Liebe, Verlangen, Lust...einen konkreten Handlungsverlauf gibt es nicht direkt. Jeff und sein Freund Tom sind gemeinsam, aus Jux, bei der Armee gewesen. Jeff ist als Held zurückgekehrt und Tom als Schande, seither ist er einfach nur noch aggressiv. Jeff's Bruder Will ist bei ihm zu Besuch, obwohl dieser ihm seit Kindheitstagen den Rang abgelaufen hat, zumindest bei seinen Eltern, denn Will bewundert Jeff und stand frauentechnisch immer hinten an...Jeff ist die Sexbombe und er eher der unscheinbare Intelligente und Sensible. Die drei Männer sitzen in ihrem Stammlokal „The Wild Zone“, in der Jeff's Freundin Kristin Bardame ist. Sie wetten um eine Frau, Suzy, die von ihrem Mann schwer misshandelt wird. Was harmlos beginnt wird bald zum Spießrutenlauf, denn Suzy's Mann Dave ist ziemlich einfältig, wenn es darum geht seiner Frau das Leben zur Hölle zu machen und allen die dazu gehören. Es gibt dann einiges an Gefühlschaos, Partnerwechsel und andere Dinge, die mich deutlich wissen lassen haben, dass ich eher einen Frauenroman lese. Das ganze läuft darauf hinaus, dass Suzy das schlichte Ziel verfolgt ihren Mann endgültig loszuwerden – koste es was es wolle. Leider ist das Ende sehr vorhersehbar und eine nebensächlich erwähnte Geschichte im Verlauf des Buches schließt den Kreis, sie sollte wohl nebenher, unscheinbar erwähnt werden, das ist aber leider gründlich daneben gegangen, denn damit war mir schon klar, wie es ausgeht bzw. was hinter den Personen steckt.

Die Personen sind relativ symmetrisch in ihrer Persönlichkeit, es gibt das Arschloch, den Schläger, die Sexbombe und den Guten – also so gewöhnlich, wie man es erwartet. Die Damen sind beide auf ihre Weise schön, die eine offensichtlich, die andere eher hinter der Fassade. Sie wirken alle recht echt, sind aber leider sehr vorhersehbar und somit schnell uninteressant. Leider ist die Erzählweise total unnahbar und die Gefühle werden sehr träge und eher stumpf transportiert, dass ich mich einfach nicht hineindenken konnte und das ist, für mich, der Hauptbestandteil eines guten Buches, dass ich während des Lesens alles um mich vergesse und beinahe selbst erlebe, was die Person in dem Moment fühlt.


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 Ich kann anscheinend nicht wirklich viel mit Frauenromanen bzw. Kriminalromanen anfangen. Vielleicht habe ich Joy Fielding auf dem falschen Fuß erwischt oder generell auch das falsche Buch für dieses Genre. Das Buch an sich ist nicht der letzte Schrott, wenn man gerade kein anderes Buch zur Hand hat, füllt das schon einmal die lange Weile aus. Meine Zeit zum Lesen ist leider eher begrenzt und dabei möchte ich etwas erleben und vom Hocker gerissen werden. Dafür eignet sich dieses Buch auf keinen Fall. Wer generell gern seichte Literatur liest, wird es vielleicht sogar sehr mögen, zumindest kann ich mir sonst nicht erklären, wie das zum Bestseller wurde. 


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Schreibstil
Personen
Geschichte
Emotionen    
Originalität 


1 Kommentar:

  1. Ich habe früher sehr gerne Joy Fielding gelesen, aber dieses Buch kenne ich nicht. Ich glaube, ich muss es jetzt auch nicht haben! :D

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